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Radverkehr

Velbert ist in das überregionale Radverkehrsnetz der Euroga, das Radverkehrsnetz NRW und über den PanoramaRadweg niederbergbahn in das Netz der Panorama-Radwege eingebunden sowie über den Radweg Deilbachroute (von Velbert-Nierenhof nach Essen-Kupferdreh) an den Ruhrtalradweg angebunden.

Hier finden Sie alle Informationen zu den Radwegen:

Im Jahr 2002 wurde mit der EUROGA 2002plus die 2. REGIONALE des Landes Nordrhein-Westfalen eröffnet. Im deutsch-niederländischen Grenzraum zwischen Maas und Rhein beteiligten sich insgesamt 58 Städte und Gemeinden und drei Kreise mit über 120 Projekten an dieser grenzüberschreitenden regionalen Zusammenarbeit.

Auch Velbert ist Teil der rund 620 km langen EUROGA-Radroute zwischen Rhein und Maas. Die Radroute auf Velberter Gebiet bildet dass östlichste Teilstück und verbindet entlang der Sehenswürdigkeiten Schloß Hardenberg und Mariendom in Velbert-Neviges die Städte Wülfrath und Wuppertal.

Mit der Realisierung des landesweiten Radverkehrsnetzes wird ein flächendeckendes System von fahrradfreundlichen Verbindungswegen mit einem einheitlichen Wegweisungssystem ausgestattet. Das Konzept sieht vor, dass alle Städte und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen in das Radverkehrsnetz eingebunden sind. Dieses Radverkehrsnetz NRW hat eine Gesamtlänge von ca. 10.000 km.

In Velbert verbindet das Radverkehrsnetz NRW aus Heiligenhaus kommend den Stadtteil Velbert-Mitte mit den Stadtteilen Langenberg und Neviges. Von dort führen die Radwege weiter von Langenberg über Nierenhof nach Essen und von Neviges nach Wuppertal und nach Wülfrath.

Weitere Informationen zum Radverkehrsnetz NRW

Durch das Förderprogramm Alleenradwege konnte der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse der Niederbergbahn von Essen-Kettwig durch die Städte Heiligenhaus und Velbert bis nach Wülfrath und von dort über das Straßen- und Wegenetz bis nach Haan realisiert werden. Seit 2011 können Radfahrer somit relativ steigungsarm mit vielen Aussichtsmöglichkeiten, den PanoramaAusblicken, das niederbergische Land erfahren.
In Essen-Kettwig ist der Ruhrtalradweg erreichbar und in Haan die Fortführung über die Panorama-Radwege bis ins Sauerland möglich.

www.panoramaradweg-niederbergbahn.de

Das Netz der Panorama-Radwege ist insgesamt 300 km lang. Ca. 175 Kilometer davon verlaufen über ehemalige Bahntrassen und sind daher steigungsarm. Die Verbindungswege weisen auch nur wenige anstrengendere Streckenstücke auf. Durch diese Verknüpfung der ehemaligen Bahntrassen im Bergischen Land, im südlichen Ruhrgebiet und im Sauerland sind auch die beliebten Radwege an den Flüssen Rhein, Ruhr und Sieg zu erreichen. Unterwegs gibt es PanoramaAusblicke, ländliches Idyll und städtisches Leben sowie historische Sehenswürdigkeit

www.panorama-radwege.de

Der langersehnte Radweg zwischen Velbert-Nierenhof und Essen-Kupferdreh wurde am 06. Juli 2018 eröffnet. Bislang fehlt jedoch noch die Wegweisung zum Radwegbeginn. An sich ist er aber in Nierenhof ganz einfach zu finden: gegenüber vom S-Bahn-Haltepunkt auf der linken Seite der Weg mit den silbergrauen Pollern und der rechts stehenden Infotafel.

Förderprojekt „Die letzte Meile“

Mit Bau des PanoramaRadweges niederbergbahn konnte erstmalig eine steigungsarme Radverkehrstrasse realisiert werden. Seitdem entdecken immer mehr Velberter:innen das Radfahren wieder für sich. Dies beschränkt sich jedoch in weiten Teilen auf den Freizeitverkehr. Dies ist unter anderem dadurch bedingt, dass die Trasse in einem Bogen um die Innenstadt verläuft und somit zwar einige Industriestandorte und Freizeiteinrichtungen gut angebunden sind, die Radwegeanbindung der innerstädtischen Ziele, Schulen und wesentlicher Gewerbestandorte noch Verbesserungspotential bietet, um die Radtrasse auch für den Alltagsverkehr attraktiver zu gestalten. Somit ist es das Hauptziel dieser Radwegeförderung, diese bisher nur schlecht angebundenen Einrichtungen besser an den PanoramaRadweg niederbergbahn anzubinden und Infrastrukturen zu schaffen, die das alltägliche Radfahren vereinfachen und attraktiver gestalten.

Ein Baustein neben den anderen Projekten, die auf den Weg gebracht werden, soll das Projekt „Die letzte Meile“ sein. Es folgt dem Gesamtziel, die Angebote für Radverkehr zu erhöhen und sicheres Fahren zu ermöglichen. Es handelt sich hier um ein Verbundprojekt, welches in Kooperation mit der Stadt Heiligenhaus erfolgt.

 

Maßnahmen zum Förderprojekt „Die letzte Meile“

Im Rahmen dieses Förderprojektes, welches durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter der Fördernummer 67KBR0112A gefördert wird, sollen die folgenden Maßnahmen bis zum Ende des Jahres 2025 umgesetzt werden:

Auf Höhe des Velberter Brauhauses soll eine Verknüpfung der vorhandenen Anbindung des PanoramaRadweges mit der Straße In den Bieerhöfen erfolgen. Dies erfolgt mit dem Velberter Brückenschlag. Über die Straße in den Bieerhöfen, Kurze Straße kann die Velberter Innenstadt direkt erreicht werden.

Durch die Querung der verkehrsreichen Güterstraße mit einer Brücke entfällt ein bedeutender Konfliktpunkt. Die Brücke verbessert insbesondere auch die Wegebeziehungen im Alltagsverkehr für Radfahrer, da insbesondere dort eine kurze und direkte Verbindung nachgefragt wird. Mit diesem neuen Anschluss an den PanoramaRadweg niederbergbahn werden neben Geschäften und Gastronomie der Innenstadt auch wichtige Dienstleister wie die Hauptstelle der Sparkasse in Velbert und das Ärzte- und Gesundheitszentrum „Medicum“ mit den zahlreichen Arbeitsplätzen sowie das evangelische Gemeindezentrum und die Christuskirche an den PanoramaRadweg niederbergbahn angebunden. 

 

Die heute für die Anbindung des Gewerbegebietes Talstraße in Frage kommende Anbindung des PanoramaRadwegs niederbergbahn befindet sich auf Höhe des Spielplatzes Höferstraße. Dieser ist niveaugleich zu erreichen, das Gewerbegebiet jedoch nur durch Überwindung eines Höhenunterschiedes von mehreren Metern. Unterhalb des Radwegs befindet sich ein Parkplatz, der über den verkehrsberuhigten Bereich der Straße Ostumer Weg an die Talstraße anbindet. Ziel ist hier, über eine neue radfahrerfreundliche Anbindung sowohl das Gebiet Talstraße, als auch das Gebiet Röbbeck zu erreichen. Für die Radfahrer gibt es derzeit eine Schiene auf der Treppenanlage.

Vorgesehen ist hier der Bau einer Radfahrerrampe, mit deren Hilfe der Höhenunterschied attraktiv überwunden werden kann. Der Radfahrer kann dann über den Parkplatz, hier soll es eine rote Markierung für einen Schutzstreifen geben, und den Ostumer Weg zur Talstraße fahren. 

Auf dem Abschnitt der Talstraße zwischen dem Ostumer Weg und der Bahnhofstraße fehlt eine Radweginfrastruktur. Auf der nördlichen Straßenseite befindet sich ein Gehweg, auf der südlichen wurde eine Fläche freigehalten, um später einmal einen Gehweg oder Radweg anzulegen.

Mit der Errichtung eines 2-Richtungsradwegs wird hier eine sichere Verkehrsanlage für den Radfahrer geschaffen. Heute muss er auf der Fahrbahn gemeinsam mit dem Schwerlastverkehr fahren. Dies wird bei einer Umsetzung nicht mehr nötig sein. Vom Panoramaradweg kommende kann er nun über einen verkehrsberuhigten Bereich des Ostumer Wegs direkt und ohne zusätzlichen Knotenpunkt bis zur Bahnhofsstraße fahren. Dort kann er die vorhandene Radfahrinfrastruktur der Bahnhofstraße / Siemensdamm nutzen. 

Das Gewerbegebiet Röbbeck ist heute nicht direkt an den PanoramaRadweg niederbergbahn angebunden. Es gibt zwar zwei Anknüpfungspunkte, an denen man als Radfahrer auf die öffentliche Straße trifft. Eine Führung des Radverkehrs gibt es auf eigenen Anlagen nicht. Mit Hilfe der Förderung des Projektes „Die letzte Meile“ soll es jetzt erstmals eine Verbindung der Gewerbegebiete Talstraße und Röbbeck mit Radverkehrsanlagen geben. So soll jetzt auf der Metallstraße zwischen der Anschlussstelle „Obi“ und der Bahnhofstraße ein gemeinsamer Geh- und 2 Richtungsradweg umgesetzt werden. 

Auf der Industriestraße soll als ebenfalls ein einseitiger Zwei-Richtungsradweg gebaut werden. Dieser soll eine Verbindung zwischen der Langenberger Straße und dem Industriegebiet schaffen, sowie eine alternative zur Langenberger Straße selbst darstellen. Auf der Industriestraße befinden sich beidseitig zahlreiche Bäume. Die Förderung sieht eine Ersatzpflanzung der Bäume im Industriegebiet selbst vor. Derzeit werden noch Varianten untersucht, mit dem Ziel, dass die Bäume erhalten bleiben können. 

Dieser neue Verbindungsweg soll zwischen dem Parkplatz des Sportzentrums und dem Autobahnanschluss der BAB535 errichtet werden. Er soll als 2-Richtungsradweg mit einer Breite von 2,50 m gebaut werden und dient als direkte Verbindung für diejenigen, die die Ausfahrt beim Anknüpfungspunkt „Obi“ nehmen und von dort Richtung Industriestraße fahren wollen. 

Das Schulzentrum Birth ist heute nicht an den PanoramaRadweg niederbergbahn angebunden. Es gibt einzelne Radfahrer-Schutzstreifen in der Kopernikusstraße und in der Von-Humboldt-Straße, ein Gesamtkonzept fehlt hier jedoch. Ziel ist es, das Schulzentrum über den vorhandenen Anknüpfungspunkt Grünheide anzubinden. Auf der Straße Grünheide sollen ab dem Anknüpfungspunkt beidseitige Schutzstreifen markiert werden und an der Anknüpfungsstelle eine direkte Linksabbiegemöglichkeit für Radfahrer geschaffen werden. Ab dem Knotenpunkt Grünheide / Von-Humboldt-Straße können die Radfahrer entweder die Schutzstreifen der stärker befahrenen Von-Humboldt-Straße nutzen oder über die Einsteinstraße und Röntgenstraße in den „Birther Park“ einbiegen. Die Straßen wären ohne eigene Radfahrsysteme zu nutzen, was die Verkehrsbelastung zulässt. Im „Birther Park“ werden die vorhandenen Gehwege in gemeinsame Geh- und Radwege ausgewiesen. Von diesem Park aus können die Radfahrer in die Hertzstraße einbiegen und müssten dann die Von-Humboldt-Straße vorfahrtrechtlich untergeordnet queren. Hier ist für die Verkehrssicherheit der Radfahrer eine Querungsstelle mit Fahrbahnteiler vorgesehen.

Radwegemängel-Melder

Oft sind es die Kleinigkeiten, die beim alltäglichen Weg durch die Stadt auf dem Fahrrad den Spaß am Radfahren mindern oder sogar die Sicherheit beeinträchtigen. Egal ob es der bauliche Zustand des Radweges oder der Fahrbahn ist, die unklare Verkehrsführungen im Knotenpunkt, fehlende oder beschädigte Beschilderungen und Wegweiser, Baustellen oder andere Behinderungen ist, gerne können Sie uns Ihre Hinweise auf solche Mängel, aber auch Verbesserungsvorschläge melden. Ihre Hinweise und Anregungen werden dann direkt an die Radverkehrsbeauftragte der Technischen Betriebe Velbert AöR weitergeleitet. Zunächst erhalten Sie eine automatische Eingangsbestätigung und nach Bearbeitung Ihres Anliegens – sofern von Ihnen gewünscht – auch eine persönliche Antwort.
Darüber hinaus wird das öffentliche Straßen- und Wegenetz regelmäßig von unseren Straßenbegehern auf Schäden und Verunreinigungen hin kontrolliert. Sollten wir für Ihr Anliegen nicht zuständig sein, weil es eventuell eine Kreis- oder Landesstraße betrifft, können Sie uns dennoch gerne kontaktieren, wir leiten Ihr Anliegen dann an die zuständige Stelle weiter oder nennen Ihnen den passenden Ansprechpartner.

zum Meldeformular

Radverkehrskonzept Velbert

Mit dem 2019 beschlossenen Fuß- und Radverkehrskonzept verfolgt die Stadt Velbert das Ziel, den Anteil von Rad- und Fußverkehr am Gesamtverkehr zu erhöhen – besonders auf kurzen Wegen. Gefördert durch das Bundesumweltministerium, bildet das Konzept die Grundlage für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung.

Es beinhaltet eine umfassende Bestandsanalyse der Infrastruktur, ergänzt um Aspekte wie Abstellanlagen, Dienstleistungsangebote und neue Mobilitätsformen (z. B. E-Bikes). Ein hierarchisiertes Wegekonzept identifiziert zentrale Achsen, Erreichbarkeit wichtiger Einrichtungen und Schulwege. Daraus wurde ein Maßnahmenkatalog abgeleitet, der als operative Basis für die Umsetzung dient.

Langfristiges Ziel ist die Mitgliedschaft Velberts im Netzwerk der fahrradfreundlichen Städte NRW.

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