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Aktuelle Meldungen

Aktuelle Meldungen der Technischen Betriebe Velbert im Überblick.

Umfangreiche Bauarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Gesellschaft für Textilveredelung beginnen (07.11.2011)

Im Zuge einer städtebaulichen Neuordnung des Gebietes westlich der historischen Altstadt von Langenberg zwischen Hauptstraße und Vogteier Straße wird von den Technischen Betrieben Velbert (TBV) ein Großteil der Betriebsgebäude der ehemaligen Gesellschaft für Textilveredelung abgerissen. Die als Denkmal geschützten Gebäudeteile bleiben erhalten. Die ehemalige Fabrikantenvilla wird deshalb ebenfalls abgerissen, da sie stark einsturzgefährdet ist. Ein in der Böschung zur Hauptstraße unter der Villa liegendes Kellergewölbe bleibt erhalten und wird weitgehend zugemauert, so dass es von Fledermäusen als Quartier benutzt werden kann. Auch ein auf der anderen Seite der Straße Sambeck stehendes Pumpenhaus wird zu einem Fledermausquartier umgebaut.
Ab Anfang Dezember wird eine vorhandene, tief liegende Altlast gesichert. Im Zuge der weiteren Bauarbeiten werden ab der zweiten Jahreshälfte 2012 ein Regenrückhaltebecken (RRB) gebaut, der Hardenberger Bach verlegt sowie ein Gehweg entlang des neuen Bachlaufs angelegt: Dieser mündet oberhalb der alten Villa in die Hauptstraße.
Bei der Verlegung des Hardenberger Baches wird der vorhandene Stauteich entfernt. Südlich der Bahnlinie der S 9 entsteht das RRB, wobei der Bachlauf südlich davon verlegt wird. Der heutige verrohrte Bachlauf unter den Betriebsgebäuden wird auf einer Länge von 70 Meter offengelegt. Auch ein Teil des Brullöhbaches, der heute nördlich der Hauptstraße in Betonrohren und einem Kastenprofil verlegt ist, wird offen gelegt.
Das RRB ist wegen gestiegener technischer Anforderungen an Entwässerungssysteme notwendig und dient aufgrund einer erhöhten Rückhaltung dem Schutz des Hardenberger Baches.
Die Verlegung des Bachlaufes wird durch den Bergisch Rheinischen Wasserverband, sämtliche anderen Arbeiten werden durch die TBV durchgeführt.
Die Baumaßnahmen dauern bis 2013 und kosten rund 3,5 Millionen Euro. Kosten in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro sind förderfähig und werden mit 1,8 Millionen Euro Landesmitteln gefördert.

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